Präsentationsformate

Die GMW 2016 zeichnet sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Präsentationsformate aus. Ziel dieser Formate ist es, die Tagung möglichst interaktiv und kooperativ zu gestalten. Zur Einstimmung auf die Konferenz finden Sie hier eine Beschreibung der Präsentationsformate:

Flipped-Conference Talk

Der Flipped-Conference Talk ist ein Vortragsformat, bei dem vorausgesetzt wird, dass der Inhalt der Präsentation den TeilnehmerInnen bereits bekannt ist (der Tagungsband liegt vorab online vor). Dies ermöglicht den Vortragenden, nur kurz zentrale Thesen und Ergebnisse anzusprechen, und ansonsten die Zeit zu nutzen, um mit den TeilnehmerInnen zu diskutieren. Das kollaborative Arbeiten an Wissen soll bei den Vorträgen durch interaktive und didaktisch innovative Methoden gefördert werden (z. B. mit Audience Response Systemen, Ansätzen aus Game Based Learning, usw.). Die Stärke des Formats besteht darin, dass der Interaktion mit den TeilnehmerInnen ausführlich Raum geboten wird.

Gallery Walk

Gallery Walk ist ein Format, das alternativ zu frontalen Plenum-Formaten eingesetzt wird. Referentinnen und Referenten sind in der Gallerie an den Seitenwänden, ausgestattet mit Pinwand und Stehtisch, platziert. Die Vortragenden präsentieren parallel innerhalb eines exakt einzuhaltenden Zeitraums (weil synchroner Wechsel) von 7 Minuten pro Gruppe. Nach jeder Präsentation rotieren die Gruppen synchron im Uhrzeigersinn zur nächsten Station . Die Vortragenden wiederholen ihre Präsentation für jede Gruppe. Die Poster können während des ganzen Konferenzzeitraumes gezeigt werden. Die Stärke des Formats liegt in der wegen der Kürze hohen und abwechslungsreichen Informationsdichte und notwendigen Fokussierung. Die Diskussionsmöglichkeit ist eingeschränkt.

Knowledge Café

Das Knowledge Café ist ein Format, das alternativ zu frontalen Plenum-Formaten eingesetzt wird. Sechs Kleingruppen zu je bis zu zwölf Personen sind im Konferenzraum an Arbeitstischen verteilt. Die sechs Vortragenden präsentieren und diskutieren parallel innerhalb eines Zeitraums von ca. 20 Minuten. Nach jeweils ca. 20 Minuten wechseln die Teilnehmer/innen synchron die Tische. Während der insgesamt 1,5 stündigen Session (inklusive Pecha Kucha Vorspann) können drei von sechs Tischen besucht werden. Die Vortragenden wiederholen ihre Präsentation für jede Gruppe, insgesamt also dreimal. Die Stärke dieses Kleingruppenformats liegt in der hohen Interaktionsdichte. Referentinnen und Referenten können mit der Gruppe in intensiven Dialog treten. Die Diskussionsmöglichkeit ist hoch.

Pecha Kucha

Pecha Kucha ist ein Format, das einem frontalen Plenum-Format entspricht. Jedoch unterliegen die Vorträge einem strengen Ablauf, mit vorgegebener Anzahl und Dauer für die Slides. In unserem Fall werden zehn Slides zu je 18 Sekunden vorgeschlagen (aber auch andere Versionen unter Einhaltung der Gesamtdauer sind möglich). Die erste Folie enthält Name, Titel, Institution. Ansonsten wird empfohlen, hauptsächlich Bilder und wenig Text einzusetzen. Die Vorträge enden nach jeweils exakt 180 Sekunden. Die seriellen Kurzpräsentationen dienen dazu, die Themen an den Knowledge Café Tischen vorzustellen. Die Stärke des kurzweiligen Formates liegt in der hohen Informationsdichte. Besonders ausgerichtet sind diese Teaser darauf, Interesse für die nachfolgenden Tischgespräche zu wecken. Es ist keine Diskussionsmöglichkeit gegeben, anstatt dessen erfolgt ein Verweis auf das entsprechende Knowledge Café.

Workshops

Der Workshop ist ein offenes Format, bei dem das gemeinsame Arbeiten im Vordergrund steht. Die Workshops finden im Rahmen der Pre-Conference statt. Die Länge beträgt 90 Minuten, für ihre Gestaltung sind die Workshop-Leitungen individuell verantwortlich.

Vortrag

Der Vortrag ist ein traditionelles monologisches Format mit anschliessender Diskussion. Das kollaborative Arbeiten an Wissen soll bei den Vorträgen durch interaktive und didaktisch innovative Methoden gefördert werden (z. B. mit Audience Response Systemen, Ansätzen aus Game Based Learning, usw.). Die Stärke des Formats besteht darin, dass der Präsentation ausführlich Raum geboten wird.